Bautagebuch / Erfahrungsbericht Familie Rosenplänter aus Schönow
HANLO Individual in 16321 Schönow, BJ 2011
Bautagebuch von unserem zwei in einem Traumhaus
Nach der letzten Betriebskostenabrechnung die wir im Juni 2010 bekommen haben, haben wir bei uns bei einem Glas Wein dazu entschlossen unser schwer verdientes Geld nicht weiter dem Vermieter in den Hals zu schmeißen sondern es in unsere eigenen vier Wände zu stecken – ein Haus muss her !
Aber wie und wo fängt man damit an? Erst Haus, erst Grundstück, erst Geld, viele Fragen und keine Ahnung. Also gingen wir zunächst mal zu Kampa. Das war eine schöne Erfahrung, wir bauen jetzt doch nicht. Jedenfalls nicht mit Kampa weil nicht noch unsere Kinder mit unserer Idee finanziell leben sollten. Also suchten wir weiter und kamen dann zu Firma Massa Haus, die Kugelschreiber haben uns zwar sehr gefallen aber mit dem Rest hatten wir unsere Zweifel, gleich für etwas zu unterschreiben von dem wir noch nicht richtig überzeugt sind, lag uns fern.
Bei der Suche nach dem geeigneten Haus, mussten wir natürlich auch ein passendes Grundstück finden. Zufällig ergab sich die Option das Grundstück neben Antjes Eltern zu erwerben. Immerhin stolze tausend Quadratmeter und ein abrissreifes zwei stöckiges Haus und ein kleiner Teufel als Verkäuferin. Nach langen und aussichtslosen Verhandlungen haben wir uns doch dagegen entschieden. So kam die Suche von einem Haus und einem passenden Grundstück zueinander.
Aus den Medien haben wir erfahren, dass eine Hausbaumesse im Postbahnhof am 04.09.2010 stattfindet. Da müssen wir hin!
Wir begannen unseren Rundgang durch das Gebäude und wurden auch gleich von einem Vertreter von Massivhäusern angesprochen. Nachdem wir ihm nach seinem Vortrag mitteilten das wir eigentlich ein Fertighaus bauen wollen, verwies er uns gleich zu seinem zukünftigen Arbeitgeber - Hanlo.
Dort angekommen sahen wir eine kleine in einem Kundengespräch vertiefte Frau und "Pflaumenkuchen". Plötzlich eine Stimme aus dem Hintergrund. Herr Voss, seines Zeichens Finanzierungsberater, sprach uns an mit einem Thema mit dem wir uns noch gar nicht so richtig befasst haben „Geld“. Nach einem netten Gespräch und den obligatorischen Wechseln von Kontaktdaten, machte er uns einen Termin bei der noch immer im Gespräch vertieften kleinen Frau zu einem späteren Zeitpunkt. Das war nun der richtige Zeitpunkt für eine Bockwurst und einen Kaffee. Gut gestärkt ging es nun in die nächste Runde. Unser erstes Gespräch mit Frau Cesarz fand statt. Im Gespräch stellten wir sehr schnell fest, dass sie eine sehr nette sympathische Frau ist. Und das lag nicht an dem Pflaumenkuchen. Schon für den nächsten Tag verabredeten wir uns in dem Musterhaus in Lindenberg.
Nach einer gefühlten Weltreise von Steglitz nach Lindenberg, empfing uns Frau Cesarz mit einem leckeren Streuselkuchen. Sollten die kommenden Gespräche weiter mit solchen Leckereien stattfinden, müssen wir uns jetzt auch noch um eine passende Diät kümmern.
Gut vorbereitet zeigte uns Frau Cesarz aus ihrem Prospekt ein Haus das wir uns auch schon ausgesucht hatten. „Living 125“! Wir gingen zusammen die Grundrisse durch, verschoben die eine und andere Wand oder ließen sie komplett wegfallen. Bis das Haus nicht nur unseren äußeren Vorstellungen entsprach, sondern auch innen so aussah, wie wir es uns vorgestellt haben. Nach getaner Arbeit lud uns Frau Cesarz zum Tag der offenen Tür am 18. September 2010 zur Werksbesichtigung in Freiwalde ein.
Mit Verstärkung in Form von Tante und Onkel aus Bayern begannen wir zuerst mit einem Rundgang durch die Produktion. Wir waren begeistert zu sehen, durch welche Arbeitsgänge auch unser Haus hoffentlich bald gehen wird.
Auch das Bauherrenzentrum hatte es uns sehr angetan, dort konnten wir einen ersten Eindruck über die große Auswahl der Innen- und Außengestaltung gewinnen. Bei Sekt und Bratwurst wurde bereits mit Tante und Onkel vom Ausbau und der Innengestaltung geträumt. Nach der Stärkung hatten wir mit Frau Cesarz einen Termin um Nägel mit Köpfen zu machen.
Kaum zu glauben, aber Kaffee und Kuchen werden zu einem Pflichtbestandteil unserer Treffen. Wieder wurden wir verwöhnt, aber auch nicht ganz ohne Grund..schließlich galt es den bereits vorbereiteten Werksvertrag zu unterschreiben. Mit zittrigen Händen und nicht ganz ohne Bedenken leisteten wir unsere zahlreichen Unterschriften. In trockenen Tüchern war somit zumindest, dass wir auf jeden Fall mit Hanlo unser Traumhaus bauen. Was das betrifft, hatten wir auch gar keine Bedenken. Wir wurden kompetent beraten und über alle Dinge, die da noch kommen informiert. Abschließend überreichte uns Frau Cesarz ein Präsent, das sich sehen lassen konnte. Unser zukünftiger Schornstein wird uns wohl immer an Hanlo und Frau Cesarz erinnern.
Haus haben wir, aber wohin damit? Also gingen wir auf die Suche und machten einen ausgiebigen Spaziergang an einem sonnigen Sonntagnachmittag durch Schönow. Nach unserer vorherigen Recherche im Internet arbeiteten wir unsere Liste ab und besichtigten ein Grundstück nach dem anderen. Anfangs hat uns keines wirklich zugesagt..zu klein, ungünstige Lage, zu abgelegen..dann standen wir davor. Das Grundstück ist es, dachten wir beide sofort. Ein erster Kontakt mit dem Makler bestätigte uns, dass dieses Grundstück noch nicht verkauft war. Nach Besprechung der Details zum Grundstück und ein wenig Bedenkzeit kamen wir erneut mit dem Makler zusammen um den Kaufvertrag vorzubereiten. Am 03. November 2010 unterschrieben wir den Kaufvertrag für unser Grundstück.
Schlag auf Schlag ging es nun weiter, die Finanzierung stand zwischenzeitlich auch auf sicheren Füßen und so konnten wir uns um die finale Planung des Hauses mit unsere Hanlo- Architektin Frau Lehmann kümmern. Die ersten Zeichnungen entstanden auf dem „Zeichenbrett“ von Frau Lehmann. Unsere Vorstellungen waren bereits ziemlich klar, so dass es kaum noch Änderungen zu bedenken gab. Also machte sich unsere Planerin ans Werk und schickte uns innerhalb kürzester Zeit die Grundrisse per Mail zu. Im darauf folgenden Termin begann ein weiterer Unterschriften-Marathon. Jeder Grundriss und eine Menge andere Unterlagen mussten in 3-facher Ausfertigung für die Bauanzeige signiert werden. Am 30.11. 2010 ging diese dann bei der Bauaufsichtsbehörde ein. Voller Euphorie machten wir uns nun Gedanken um die Aufstellung der Möbel und erstellten maßstabsgetreue Schablonen davon um sie in den Grundrissen hin- und her zu schieben. Und oh Schreck..das Wohnzimmer ist zu klein oder die Couch zu groß. Egal wie wir sie drehten und wendeten, es war alles doch sehr eng. Wir zogen in Erwägung die Möbel zu tauchen und anders zu stellen aber unter dem Strich war das Wohnzimmer einfach zu klein. Das war nicht nur für uns ein Schock, sondern auch Frau Cesarz musste schlucken als wir sie panisch über unsere Entdeckung informierten.
Aber unserer kleiner Wirbelwind Frau Cesarz wäre nicht Frau Cesarz, wenn Sie sich nicht sofort an die Suche nach neuen Möglichkeiten gemacht hätte. Für uns sah die Sache „ganz einfach“ aus. Die hintere Wand muss eben versetzt werden. Aber so leicht geht das nicht, schließlich ist da ja noch die Statik. Nicht mal 3 Tage später saßen wir wieder mit ihr zusammen und sie präsentierte uns neben leckerem Weihnachtsgebäck ihre neue Idee und unser neues Haus. Nach dem Motto „Aus zwei, mach eins“ bekamen wir ein „Living 144“ mit allen Besonderheiten des „Living 125“. Unsere Naivität einfach nur eine Wand zu verschieben, bedeutete allerdings für Frau Lehmann alle Grundrisse neu zu zeichnen, die Bauanzeige musste gestoppt werden und alles nochmal von vorne.
Mittlerweile fühlten wir uns im Musterhaus in Lindenberg schon mehr zu Hause als in unserer Wohnung – aber das haben wir uns ja schließlich auch selbst zuzuschreiben. Die Zeit ging ins Land und wir übten uns in der Geduld des Wartens auf die Baugenehmigung. Erst wenn sie erteilt ist, gibt es den langersehnten Termin zur Bemusterung.
Es war der 07. Januar 2011 und die Baugenehmigung flatterte ins Haus. Endlich war es soweit und Frau Cesarz konnte alle Hebel in Bewegung setzen, dass wir unserem Ziel wieder ein Stückchen näher kommen. Am 24. und 25. Januar 2011 ging es nach Freiwalde zur Bemusterung. Den 2 Tagen mit Übernachtung in einem Hotel, in der näheren Umgebung, fieberten wir aufgeregt entgegen. Am Tag der Anreise packten wir unsere Sachen, schnappten uns unseren Hanlo-Ordner, der mittlerweile aus den Nähten platzte und machten uns auf nach Freiwalde. Dort angekommen wurden wir von Frau Cesarz und unserer Bemusterin Frau „Piep“ Böttcher in Empfang genommen.
Zuerst bestückten wir unser Haus mit Elektrik, vor allem mit genügend Steckdosen. Ein wichtiger Hinweis für alle Häuslebauer, den wir gern an alle weitergeben, die unser Bautagebuch lesen. Allein diese Planung beanspruchte den gesamten Vormittag für sich, so dass wir im Anschluss daran gleich zum Mittagessen übergehen konnten. Gesättigt gelangten wir zu neuen Kräften und konnten uns in die Auswahl von Türen, Fenstern, Fensterbänken, Türknaufe und Treppen stürzen. Immer in Gedanken unser Budget nicht zu sehr zu strapazieren fiel uns die Entscheidung nicht schwer.
Der nächste Abschnitt war die Fliesenabteilung, die nicht mehr ganz so überschaubar war, wie die vorherigen. Da Fliesen nicht so leicht zu wechseln sind, wie eine Tapete war uns schon klar, dass wir hier ein bisl tiefer in die Tasche greifen müssen. Gerade deswegen taten wir uns sehr schwer die richtige Auswahl zu treffen. Vor allem Klaus hatte es sehr schwer, sich bei 3 Frauen durchzusetzen. Aber auch diese Entscheidungen meisterten wir gemeinsam erfolgreich, wenn es auch etwas mehr Zeit beansprucht hat. Gegen 18 Uhr saßen wir dann dem Küchenplaner von „Finessa“ gegenüber. Stolz unterbreiteten wir ihm unsere Küchenplanung, die er sich auch geduldig anhörte, uns dann jedoch seinen genialen Einfall präsentierte. Schlicht und einfach, aber doch extravagant und exklusiv. Wir waren sofort überzeugt von der Anordnung und Nutzbarkeit der Küche, und begeistert davon, dass trotzdem unsere individuellen Wünsche berücksichtigt wurden.
Der Tag ging zu Ende und so erhielten wir von unserer Frau „Piep“ und dem Küchenplaner die Ergebnisse des Tages in Form von Euros als Bettlektüre. Nun machten wir uns auf den Weg ins Hotel und beendeten den Tag mit einem gemütlichen und ausgiebigen Essen mit Frau Cesarz.
Nach dem wirklich guten Frühstück begaben wir uns wieder in das Bemusterungszentrum um abschließend nochmal das Für und Wider bestimmter Positionen aus dem Vortag zu besprechen. Wir hatten unser Soll und mal wieder genügend Unterschriften geleistet und konnten somit nach dem Mittag die Heimreise antreten.
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