Bautagebuch / Erfahrungsbericht Familie Meven aus Jüchen

 

Hanlo Individual in 41363 Jüchen-Otzenrath, BJ 2009

 

Allgemeines

 

September 2008

Der Entschluss zum Bau eines Fertighauses reifte zwischen Januar und August 2008, nun haben wir uns für ein Grundstück in Neu-Otzenrath entschieden, einem Umsiedlungsort des Braunkohle-Tagebaus von RWE. Der Ort gehört zur Gemeinde Jüchen im Rhein-Kreis Neuss und gefällt uns wegen der Lage zur Stadt Mönchengladbach, der überschaubaren Größe, dem modernen Charakter und der guten Infrastruktur. Wir kaufen das 605 qm große Grundstück von RWE und unterzeichnen einen Vertrag beim Fertighaushersteller K…a. Den weiteren Verlauf möchten wir nicht darstellen und springen daher zum Monat März 2009.

 

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März 2009

Zwar wurde im Februar der Bauantrag genehmigt, doch nun kommt alles anders: die Insolvenz von K…a wirft uns zeitlich und finanziell zurück. Es beginnt ein hin und her von Zu- und Absagen bezüglich unseres Bauvorhabens, letztlich wählt der Insolvenzverwalter im Juli 2009 die Nichterfüllung des Vertrags.

 

 

Planung

 

August 2009

Nachdem wir in den letzten drei bis vier Monaten mehrere Fertighaushersteller verglichen haben, entscheiden wir uns für denjenigen, dessen Name uns erst mal nichts sagte: Hanlo. Wir mussten die Firma erstmal „googeln“. Hanlo überzeugt aber durch ein technisch ausgereiftes Produkt zu einem angemessenen Preis sowie vertrauenserweckenden Mitarbeitern, sodass uns die Entscheidung sowohl anhand objektiver Kriterien als auch vom „Bauchgefühl“ her nicht besonders schwer fällt. Der Bauberater Herr Haag ist stets freundlich und hilfsbereit, bringt sich mit konstruktiven Vorschlägen ein und ist für uns jederzeit erreichbar.

Wie beschrieben, liegt unsere Baugenehmigung schon vor. Somit verläuft der erste Teil der Planungsphase etwas untypisch. Die Pläne des im Herbst 2008 nach unseren Wünschen angepassten Hauses werden von Hanlo übernommen und überarbeitet, die Architekten-Planungsgespräche sind nicht notwendig. Es besteht jedoch E-Mail-Kontakt wegen der Überarbeitung der Pläne, hierbei werden unsere Änderungswünsche berücksichtigt.

 

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Bemusterung

 

2. September 2009

Frau Starke leitet die 2-tägige Bemusterung in Freiwalde, zusätzlich sind Herr und Frau Haag zugegen. Zunächst wird der Elektroplan besprochen, hierbei macht sich unsere gute Vorabplanung bezahlt (es geht einfach wesentlich flotter, wenn man sich zuhause schon Gedanken gemacht hat, wo Steckdosen, Lichtschalter etc. hinkommen sollen, am besten bemaßt man alles schon im Grundrissplan).
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Anschließend werden Farben der Putzfassade und Details zur Technik mit Herrn Arndt besprochen. Wir entscheiden uns für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe von Rotex mit Fussbodenheizung sowie eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung von Wolf, somit erreichen wir mit der Hanlo Passivhaus Wand (U-Wert 0,11) den KFW40-Standard (neu: Energieeffizienz 55). Es folgt eine sehr interessante Werksführung durch den Vertriebsleiter Herr Starke. Nach einer Mittagspause mit Snack geht’s um die Innenausstattung. Der Standard lässt in einigen Belangen (z. B. Sanitärobjekte, Fliesen) durchaus Wünsche offen (es gibt aber einige aufpreispflichtige Alternativen). Am ersten Abend grübeln wir noch wegen der Sanitärobjekte, den Fliesen und der Entscheidung für die Technik, genießen aber das Abendessen im recht guten Hotel (nur die Matratzen und Kissen sind grausig).

 

3. September 2009

Nach dem guten Frühstück im Hotel starten wir in den 2. Tag Aufgrund des eingeschränkten Budgets entscheiden wir uns, Aufpreise möglichst zu vermeiden und nehmen Sanitärobjekte, Bodenbeläge und Tapezier-/Malerarbeiten aus dem Paket heraus. Es werden noch einige Details besprochen, am Nachmittag bringt man uns dann zum Flughafen.

 

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Erdarbeiten

 

1./2. Oktober 2009

Der Anschluss des Baustromkastens beschert uns kurzzeitig etwas Kopfzerbrechen: die nächsten Stromverteilerkästen stehen jeweils ca. 100 Meter entfernt. Unser Energieversorger NVV rät uns, bei einem Nachbarn den Strom vor dem Zähler abzugreifen. Dies kann kurzfristig durch Herrn Kusch vom Elektro-Meisterbetrieb Mettmann&Kusch aus Jüchen-Garzweiler erledigt werden. Unser Dank gilt nicht nur ihm, sondern auch der Familie Kortenhoff, welche uns hierfür freundlicherweise ihre Stromleitung zur Verfügung stellt.

 

6. Oktober 2009

Der Vermesser des Büros Rosen aus Bonn führt die Grob-absteckung durch. Die Erdbauer der Fa. Freisleben heben den Mutterboden ab und verteilen den Kies. Hierbei verabschiedet sich leider eine Kette des Baggers (siehe Foto), welche erst am späten Nachmittag repariert werden kann.

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7. Oktober 2009

Die Erdbauer sind fleißig, es werden Kies und Split verteilt und verdichtet und die Streifenfundamente werden gegossen.

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8. Oktober 2009

Die Dämmung der Bodenplatte aus Styropor wird angebracht. Dann werden die „Eisen“ des Fundaments montiert und die Bodenplatte aus Beton gegossen.

 

 

Hausaufstellung

 

12. Oktober 2009

Das Haus kommt. Um 11 Uhr sind die Arbeiter da, um 11.30 Uhr der Kran, und fast zeitgleich werden unsere Straßenabsperrungen geliefert. Kurz später trifft der erste LKW ein, der die Außen- und Innenwände des Erdgeschosses beinhaltet. Wir finden das Stellen der ersten Wand sehr spannend. Nach Aufstellung der Wände wird der zweite LKW entladen, der die Erdgeschossdecken-Elemente transportierte. Bis zum Abend ist die Erdgeschossdecke montiert, am späten Abend trifft der 3. LKW mit den Bauteilen des Obergeschosses ein.

 

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13. Oktober 2009

Bei gutem Wetter geht es zügig voran. Mittags sind alle Wände des Obergeschosses montiert. Nachdem die Bauteile für den Dachstuhl ins Obergeschoss befördert sind, kann der Kranführer seine Arbeit an unserer Baustelle beenden. Es scheint alles gut zu laufen … dann zeigt sich doch ein kleines Problem: die Decke des Anbaus ist zu lang, weshalb die Sparren des Pultdachs nicht montiert werden können. Der Vorarbeiter bearbeitet die Decke entsprechend nach – schon passt´s.

 

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Richtfest

 

14. Oktober 2009

Heute wird der Dachstuhl fertiggestellt, sodass bei bestem Wetter noch vor Sonnenuntergang das Richtfest gefeiert werden kann. Unsere Kinder haben den Richtkranz bunt geschmückt. Dem Brauch folgend schlägt der Bauherr den letzten Nagel ins Dach – leider will der große Nagel (30 cm!) nicht so wie ich, sodass ich schließlich aufgebe und der Vorarbeiter mich erlöst. Es folgt eine schöne Feier.

 

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15. Oktober 2009

Gestern Abend hat sich der Bauleiter Herr Brandt zur Rohbauabnahme für heute angekündigt. Ein Sachverständiger der Dekra ist dabei. Dieser nimmt sich viel Zeit, dokumentiert jeden Raum mit Fotos, misst mit Laser, Zollstock und Wasserwaage die Räume nach und ist sehr zufrieden. Aufgrund des guten Baufortschritts, des guten Wetters und der schlechten Wettervorhersage für morgen wird heute schon das Dach gedeckt, die Dachrinnen werden weitgehend montiert.

 

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Trockenbau, Rohinstallation Elektro und Sanitär

 

3. November 2009

Nach einigem Leerlauf (in den letzten 18 Tagen waren nur an 2 halben Tagen Arbeiter vor Ort) geht es jetzt weiter: die Trockenbauer sind da und montieren die Decken im Obergeschoss.

 

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4. November 2009

Die Trockenbauer sind fleißig und verkleiden heute die Decken im Erdgeschoss mit Gipskartonplatten. Zu unserer Überraschung wird es heute voll auf der Baustelle: zu den Trockenbauern gesellen sich noch Fassadenarbeiter und Elektroinstallateure. Die „Bauchbinde“ der Fassade wird mit Styropordämmung versehen, die Fugen zwischen den Außenwänden werden mit Dämmschaum ausgefüllt. Außerdem werden die Dachbodenauszugstreppe und die Bretter auf dem Dachboden montiert und die Elektro-Rohinstallation beginnt. Der freundliche Elektroinstallateur korrigiert rasch eine falsch bemaßte Steckdose, ansonsten ist unsere Planung optimal umgesetzt worden.

 

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9. November 2009

Die Sanitär- und Heizungsbauer treffen ein. Gemeinsam gehen wir durchs Haus und besprechen nochmals die Details der Sanitärrohinstallation sowie der Installation von Wärmepumpe, Fußbodenheizung und kontrollierter Wohnraumlüftung. Morgen soll es richtig losgehen und bis Ende der Woche abgeschlossen sein. Einziges Problem: unser Bauwasser besteht nur aus einem 200 Liter – Behälter. Zum Durchspülen der Leitungen nach Abschluss der Verlegearbeiten benötigen die Arbeiter jedoch einen Wasseranschluss. Der kann nicht angelegt werden, solange das Gerüst noch steht (die Fassade ist ja noch nicht endgültig verputzt). Also werden wir wohl unsere freundliche Nachbarin nochmals um Hilfe bitten müssen und ihren Außenwasserhahn anzapfen.

 

16. November 2009

Die Heizungsbauer haben die Sanitärverrohrung und die Leitungen der kontrollierten Be- und Entlüftungsanlage fertiggestellt. Jetzt wird die Styropor-Dämmung aufgelegt, worauf anschließend die Fußbodenheizung verlegt wird. Die blauen Schläuche auf den Fotos sind von der Lüftungsanlage.

 

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18. November 2009

Die Fußbodenheizung ist verlegt. Morgen Früh werden die Leitungen gespült und mit geringem Überdruck gefüllt („abgedrückt“). Inzwischen sind die Putzer dabei, die Fassade zu verputzen. Nächste Woche wird auch dies, sofern das Wetter mitspielt, abgeschlossen sein. Ob die 2. Farbe aufgebracht werden kann (die Fenster werden längs in einem dunkleren Grauton abgesetzt), hängt davon ab, ob der Putz schon trocken genug ist. Für das Wochenende ist leider Regen angesagt Stirnrrunzeln.
In jedem Fall wird Ende nächster Woche das Gerüst abgebaut, damit der Kanalbauer endlich die Hausanschlüsse legen kann. Es wäre toll, wenn nächste Woche auch der Estrich käme. Dann könnten wir noch vor Ende des Jahres verspachteln (lassen).

 

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26. November 2009

Die Fassade wird fertiggestellt. Neben kleineren Ausbesserungen am Putz wird heute auch die 2. Fassadenfarbe vollständig aufgetragen. Die Farbkombination gefällt uns sehr gut.

 

27. November 2009

Ein großer LKW kippt uns einen großen Haufen Sand auf das Grundstück und den Gehweg, dieser ist dadurch nicht benutzbar. Hoffentlich stören sich die Nachbarn nicht daran. Der Fahrer sagt noch: „Morgen fangen die Estricharbeiten in aller Frühe an“. Wir werden sehen.

 

2. Dezember 2009

Bis heute Morgen hat sich der Sandberg erwartungsgemäß nur durch Fuß- und Pfotenspuren verändert. Am frühen Vormittag geht es dann mit dem Estrich los. Die Arbeiter kommen schnell voran, um 14 Uhr sind die Estricharbeiten abgeschlossen. Parallel wird das Gerüst abgebaut, sodass wir unsere Fassade endlich „in voller Schönheit“ bewundern können.

 

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23. Dezember 2009

Unser Weihnachtsgeschenk von Hanlo: die gestern angelieferte Wärmepumpe wird heute noch montiert. Wärme im Haus zum Weihnachtsfest: wirklich klasse. Unsere zwischenzeitlich zum Frostschutz eingesetzten Heizlüfter können wir wieder zurückgeben.

 

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5. Januar 2010

Die tadellos arbeitende Wärmepumpe hat unserem Estrich ordentlich eingeheizt. Dies schlug sich in jeder Menge Schwitzwasser an den Fenstern nieder, teilweise waren wir 2 x täglich zum Lüften und Wischen im Haus. Wir haben die Vorlauftemperatur seit dem 23.12.09 jeden Tag um 5°C bis auf 45°C gesteigert und anschließend wieder um jeweils 5°C täglich reduziert. Eigentlich sollten wir die Temperatur bei 30°C belassen, aber trotz deutlichen Minusgraden draußen ist es drinnen sehr warm, sodass die Vorlauftemperatur jetzt bei 27°C liegt. Heute war der Bauleiter Herr Brandt vor Ort, die Restfeuchte des Estrichs liegt zwischen 0,8 und 1,1 %, die Wandfeuchte um 0,6%. Nun können die fremdvergebenen Gewerke starten.

 

7. Januar 2010

Die Verspachtelung der Wände beginnt. Die Spaltmaße der Platten, insbesondere im Übergangsbereich Wand/Decke, sind nicht optimal. Dennoch kommen die Handwerker gut voran und planen, bis Ende kommender Woche fertig zu werden.

 

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Maler und Fliesenleger stehen schon in den Startlöchern und werden ab Ende nächster Woche loslegen. Das Wetter macht uns aber zu schaffen: wegen des Frosts (bis -12°C) können die Zuleitungen von Wasser und Strom nicht ins Haus gelegt werden, außerdem muss noch der Sockel der Bodenplatte gedämmt und mit Buntsteinputz versehen werden. Und erst, wenn Wasser und Strom im Haus liegen, kann die Endmontage der Wärmepumpe, der Lüftungsanlage und der Elektroinstallation erfolgen. Wir hoffen auf Temperaturen um +4°C innerhalb der nächsten 4 Wochen, zumal wir am Einzug Ende Februar festhalten müssen – die Mietwohnung ist bereits gekündigt.

 

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21. Januar 2010

Endlich kein Schnee mehr! In der Zwischenzeit sind die Spachtelarbeiten abgeschlossen und unser befreundeter Maler beginnt mit Tapezieren / Streichen. Die Sanitärelemente, einige Küchengeräte und das Laminat sind schon angeliefert worden. Das für die Energieversorger tätige Unternehmen legt heute den Bürgersteig vor dem Haus und auf der anderen Straßenseite frei, damit in den nächsten Tagen die Hausanschlüsse für Strom und Wasser hergestellt werden können.

 

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2. Februar 2010

Die Fliesen sind zum größten Teil letzte Woche geliefert worden. Heute beginnt die Fliesenverlegung in der Küche, diese Woche werden auch noch der Flur und das Gäste-WC gefliest und verfugt. Die Malerarbeiten schreiten ebenfalls voran. Momentan ändert sich in kurzer Zeit so vieles im Haus, dass wir mit dem Fotografieren nur schwer schritthalten können. Wir werden den Bericht ab hier teilweise mit nachträglich geschossenen Fotos, wenn möglich auch als „vorher – nachher“ garnieren.

 

16. Februar 2010

Der Teppich wird geliefert und teilweise verlegt; die Diele im OG wird ausgespart, weil der Teppich dort etwas knapp bemessen wurde – das muss mit etwas mehr Feinarbeit in den nächsten Tagen angepasst werden. Ein befreundeter Installateur überprüft nochmal unsere am vergangenen Wochenende selbst angebrachten Sanitärobjekte und kümmert sich um den fachgerechten Einbau und Anschluss der Duschtasse im Kinderbad sowie der Badewanne. Das Board der bodengleichen Dusche im Elternbad hat unser Fliesenleger mühevoll eingebaut: für das optimale Gefälle hat er die Mosaikfliesen von Hand geflext. Die Dusche sieht klasse aus, aber er ist noch nicht mit den Bodenfliesen des Elternbads fertig – das führt dazu, dass die Maler für den 2. Anstrich weiter warten müssen.

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17. Februar 2010

Heute wurde die Treppe eingebaut. Form und Farbe gefallen uns sehr gut, aber wir hätten nicht gedacht, dass die Treppe so viel Platz im Flur einnimmt. Dies ist aber bei unserem ausreichend großen Flur kein Nachteil, außerdem ist die Breite auch zum Transport der Möbel ideal. Die Malerarbeiten sind weitgehend abgeschlossen (bis auf das Elternbad und ein Streifen im Flur sowie einige Schönheitskorrekturen).

 

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24. Februar 2010

Die Küche wird aufgebaut, sozusagen auf dem letzten Drücker. Morgen wird nämlich die Hausübergabe erfolgen, und es fehlen immer noch die Fugen im Elternbad. Der Umzugsstress ist schon spürbar.

 

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25. Februar 2010

Heute ist der Tag der Hausübergabe. Unser Bauleiter Herr Brandt und ein Dekra-Sachverständiger sind vor Ort, wir sind gut 2 Std. gemeinsam beschäftigt mit der Inspektion aller Räume und der Fassade. Einige Kleinigkeiten werden gefunden und notiert, keine gröberen Mängel. Unter anderem finden sich kleinere Macken an der Treppe (meist nicht im Sichtbereich), die Haustür muss aufgrund einer Verfärbung am Rahmen bearbeitet werden und ein Fenster muss aufgrund eines Fehlers der Beschichtung getauscht werden (nicht abwaschbare Schlieren auf der äußeren Scheibe). Es wird ein geringer Einbehalt aufgrund der beschriebenen Dinge, des noch fehlenden Sockelputzes sowie des ausstehenden Blower-Door-Tests vereinbart. Am Abend rufen die Möbelpacker an: der Termin in 2 Tagen muss auf morgen vorverlegt werden!!

 

26. Februar 2010

Wir haben die halbe Nacht mit „Extrem-Packen“ verbracht. Eigentlich sollte der Möbelumzug erst morgen sein, gestern Abend haben die Möbelpacker den Termin vorverlegt. Mit nur 4 Std. Schlaf und einem miesen Kaffee (die gute Maschine ist schon eingepackt) starten wir in einen arbeitsreichen Tag – an dessen Ende wir zum ersten Mal im neuen Heim übernachten werden! Die Männer arbeiten zügig und gut, helfen noch etwas beim Aufbauen. Für Fotos ist jetzt keine Zeit, es sieht momentan auch „schlimm“ aus.

 

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27. und 28. Februar 2010

Noch schlimmer sieht es jetzt in der alten Wohnung aus, zum Glück müssen wir nicht renovieren. Das Haus wird in diesen 2 Tagen mit vielen Kartons vollgestopft, die man ständig von links nach rechts und wieder nach links räumt. Stürmisches Regenwetter macht den Rest des Umzugs „perfekt“.

 

5. Mai 2010

Der Sockelputz ist seit heute dran! Nun sieht das Haus von außen fast fertig aus, nur den Garten darf man nicht betrachten! Auch das Garagenfundament ist fertig. Seitens Hanlo stehen noch einige kleinere Nachbesserungen aus, der Blower-Door-Test wird am 20. Mai durchgeführt. Bald kommt die Garage, danach widmen wir uns dem Zaun, dem Garten, dem Vorgarten, der Terrasse, … richtig fertig wird man wohl nie ;)

 

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