Bautagebuch / Erfahrungsbericht Familie W. aus Leipzig - Teil 2

 

Willkommen in unserem persönlichen Bautagebuch "Unser (langer) Weg ins eigene Haus". Unterteilt in einzelne Bauphasen wollen wir Euch über unseren Hausbau mit HANLO berichten. Relativ zeitnah werden wir hier alle Neuigkeiten rund um unser Haus posten.

 

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... vor dem Bau / Hauskauf / Grundstück nur als Geldanlage, oder tatsächlich bebauen? ...

... Bemusterung 2./3. Juli 2009 und das erste Mal Rasenmähen auf dem eigenen Grundstück ...

... der Bau unseres Hauses ...

... der Einzug ins neue Haus ... (noch nicht geschrieben)

 

 

... Grundstück nur als Geldanlage, oder tatsächlich bebauen?

Wie man sich vorstellen kann, haben wir in der Phase des Wartens auf die Eigentumsumschreibung viele Höhen und Tiefen erlebt, was das Schicksal des Grundstücks angeht. Oft waren wir kurz davor aufzugeben, weil uns die Kraft ausging. Dann haben wir uns überlegt, dass Grundstück nach Eigentumsumschreibung sofort weiter zu verkaufen, um die Investition und den erheblichen Wertzuwachs angesichts des örtlichen Grundstücksmarkts als Grundlage für eine Bestandsimmobilie zu verwenden. Aber eine Bestandsimmobilie war wiederum auch nicht so das Richtige, weil unsere eigenen individuellen Wünsche immer zurückbleiben mussten. Andererseits hatten wir soviel Kraft und Energie in dieses Grundstück gelegt, so dass wir uns entschlossen haben, das Grundstück zu behalten. Immerhin hatten wir uns während des Wartens schon mit dem Thema des Bauens auseinandergesetzt und erste Planungen vorgenommen. Der im Jahr 2005 noch gestellte Bauantrag sollte uns zunächst nur die Eigenheimzulage retten und wir hätten mit einer Tektur der Entwürfe versucht, die Bedingungen nach dem Eigenheimzulagen noch zu erfüllen. Im März 2006, da noch in voller Hoffnung, bald Eigentümer eines Grundstücks zu sein, gingen wir, wie viele zunächst in ein Ausstellungsszentrum, um mal zu schauen, was so der Markt an Fertigteilhäusern so hergibt und ob etwas dabei ist, was uns äußerlich zusagt. So sind wir das erste Mal mit dem Unternehmen HANLO in Berührung gekommen. Wir haben uns für ein Winkelhaus mit erhöhtem Kniestock entschieden. Die Beratung war sehr angenehm und kompetent. Uns hat überrascht, dass der Berater (Herr Schroth) vor unserem eigentlichen Termin das Grundstück schon besichtigt hatte und einige Anregungen über die Hausausrichtungen und sonstige mit der Lage des Grundstücks zusammenhängende Besonderheiten im Gespräch einbringen konnte. Leider verliefen die Verhandlungen dann im Sand, weil sich die Eigentumsumschreibung weiter hinzog. In dieser Phase haben wir ein unmittelbares Interesse an dem Thema "Bauen" verloren, war es doch jedesmal mit negativen Erfahrungen verknüpft.
Nach dem Durchbruch in den mühseligen Kleinkriegen mit einem Teil der Erben und dessen anwaltlichen Vertretern waren wir einigermaßen innerlich erschöpft und unschlüssig, was weiter passieren soll. Für neue "Baustellen" waren wir im Februar 2009 eigentlich noch nicht wirklich bereit, als wir auf der Haus-, Garten- & Freizeitmesse in Leipzig die Möglichkeit nutzten, auf die angeschlossene Immobilienmesse zu gehen. Auf der Immobilienmesse haben wir uns eigentlich nur im Vorbeigehen die Stände der Hausanbieter angeschaut und die Prospekte mitgenommen. An lediglich einem Stand haben wir uns auf ein Gespräch eingelassen, weil uns das angebotene Passivhaus interessierte. Die Frage nach dem Preis wurde damit beantwortet, dass man unter 1.000 EUR pro m² bauen könne. [Als Bauherr ist man ja auch darauf bedacht, nicht den Rest seines Lebens die Bank als Gläubiger, sondern lieber irgendwann wieder als (hoffentlich solventen) Schuldner zu haben. Das Gespräch mit dem Vertreter fand dann auch einige Tage später statt, wobei man dann von den erwähnten 1.000 EUR wieder nichts wissen wollte.] Auch HANLO war auf der Messe mit einem Stand vertreten, der von Frau Lindner betreut wurde. Wir teilten ihr mit, wir hätten uns schon mal mit HANLO vertraut gemacht und auch schon eine erste Planung im Jahr 2006 vorgenommen. Sie lud uns ein, sie zu einem Beratungsgespräch im Musterhaus in Leipzig-Dölzig zu besuchen.


... ein Besuch mit Folgen (1. März 2009)

Am 1. März 2009 haben wir uns mit Frau Lindner im HANLO-Musterhaus in Leipzig-Dölzig getroffen und erst einmal völlig wahllos unsere Wünsche und Erwartungen an ein Haus geäußert: ein Winkelhaus sollte es sein, der Wohnbereich im Dachgeschoss als Studio ausgebaut, viel Licht und Platz zum Atmen, möglichst wenig Schrägen, KfW-förderfähig, energieeffizient, Wärmepumpe, Solaranlage, Hundedusche, bodentiefe Fenster, kein Keller, Garage, Terrasse, Wohnfläche ca. 150 m²………… . Sehr angenehm fanden wir, dass Frau Lindner uns erst einmal zugehört und unsere diffusen Vorstellungen und Erwartungen mit bereits guten Ideen von ihr und mit Kreativität ergänzt wurden. Ein Umstand der uns begeisterte. Man hatte das Gefühl, gut aufgehoben zu sein und als Kunde ernst genommen zu werden. Nachdem wir unsere Vorstellungen geäußert hatten, baten wir um eine erste Kostenschätzung. Frau Lindner erbat sich einige Tage Zeit, um zum einen bereits erste Grundrissvrschläge zeichnen zu können und zum anderen die Kostenberechnung möglichst exakt vornehmen zu können. Wir verabredeten einen neuen Termin für den 9. März 2009, an dem wir auch über die Finanzierung sprechen wollten.


... das geplante Haus nimmt Gestalt an (9. März 2009) und plötzlich war es ein anderes

Wir haben uns am 9. März 2009 wieder im Musterhaus in Dölzig verabredet. Frau Lindner hat uns das Angebot für das von uns favorisierte Winkelhaus erstellt und so konnten wir erstmals die Gesamtsumme erfahren. Erfreulich war für uns, dass die Küche bereits im Hauspreis enthalten war, wobei uns die noch notwendige Erweiterung des Standards klar war, denn wir wollten keine Hängeschränke, sondern alles in einer Höhe und dann noch die Verkleidung der Wand in der gleichen Musterung wie die Arbeitsplatte. Freundlicherweise hatte Frau Lindner einen von ihr bekannten unabhängigen Finanzierungsberater, Herrn Bert Löwe, zum Termin gebeten, um einmal unverbindlich die Finanzierung zu besprechen. Welche Unterlagen die Bank hier alles abfordert, ist schon erstaunlich. Eigentlich dachten wir, wenn das Grundstück schon als Eigenmittel bezahlt ist und einen höheren Wert hat als den, den man an Geld investiert hat, müsste doch auch eine gute Beleihungsquote rauskommen, die wiederum für den Zinssatz entscheidend ist. Aber leider mussten wir lernen, dass die meisten Banken die Grundstücksgröße nur bis zu einer Fläche von 800 m² in die Finanzierung einbezieht. Anlässlich des ersten Gesprächs wurde uns im groben Überblick eine Finanzierbarkeit signalisiert. Wir haben dann von Herrn Löwe eine Liste mit beizubringenden Unterlagen erhalten, die wir in der darauffolgenden Woche alle abgearbeitet haben. Hier noch ein Tipp: wer die Möglichkeit hat, seine gesamten Dokumente (Gehaltsbescheinigungen, Personalausweiskopien, Grundstückskaufvertrag, Eigenmittelnachweis etc.) einzuscannen, der sollte dies wahrnehmen. Gerade wenn man Finanzierungsanfragen an mehrere Banken stellen will, erspart man sich das lästige Kopieren.

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Winkelhausplanung Ansicht, EG und OG

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Mit Frau Lindner besprachen wir dann alle weiteren Einzelheiten, die wir noch in unser Hauspaket hineinnehmen wollten. Am Ende standen ein Preis und ein verbindliches Angebot von HANLO. Wir wollten uns natürlich nicht sofort entscheiden und baten um Bedenkzeit.
Frau Lindner fragte uns, welches Hausbauunternehmen und welchen Haustyp wir noch "im Rennen hätten". Wir teilten ihr mit, dass wir noch ein Haus mit sehr klaren Formen, wie im Bauhausstil im Auge hätten. Sie teilte uns mit, HANLO hätte dies auch und zeigte uns das TOP STAR S224. Das Haus war es!! Aber 224 m² waren uns zu groß, aber die Grundrisse konnten auch verkleinert werden. Frau Lindner rechnete alles neu und lud uns ein, das HANLO-Werk in Freiwalde zu besuchen, denn am 12./13. März 2009 war ein "Tag der offenen Tür".


... im Bemusterungszentrum am 12. März 2009

Am 12. März 2009 sind wir also ins HANLO Werk nach Freiwalde im Spreewald gefahren. Landschaftlich nett gelegen und vor allem verkehrsgünstig an der A 13. Frau Lindner führte uns durch die zwei Etagen des Bemusterungshauses. Auf jeder Etage war in einzelnen Abteilungen ein anderes Gewerk thematisiert und Bemusterungsbeispiele ausgestellt. Angenehm war die Atmosphäre, denn es die Räume waren hell und großzügig angelegt. Die Ausstellungsstücke waren unterteilt in die Produkte, die im Standard enthalten sind und die, die gegen einen Aufpreis erhältlich sind. Das erste Mal haben wir einen Eindruck von dem erhalten, was es heißt, sich die Inneneinrichtung und die Ausstattung des Hauses aussuchen zu müssen. Frau Lindner teilte uns schon beim ersten Gespräch mit, die Bemusterung würde zwei Tage in Anspruch nehmen. Wir hatten es nicht geglaubt, aber jetzt schien uns das realistisch. Die Standardsachen waren in Ordnung und hatten ein vernünftiges Aussehen. Allerdings wussten wir bereits bei der Besichtigung, dass wir wohl einen gewissen Geldbetrag für die Aufbemusterung einzuplanen haben. Anschließend haben wir uns noch die Produktionshalle angesehen. Sie machte einen sehr sauberen und professionellen Eindruck. Frau Lindner erklärte uns die einzelnen Arbeitsschritte in der Hausproduktion. Wenn man sich einen eigenen Eindruck von dem Hausbauunternehmen verschaffen will, sollte man unbedingt das Produktionswerk besuchen.


... 30. März 2009 und der erste Vertrag

Am 30. März 2009 haben wir unseren ersten Vertrag mit HANLO unterschrieben. Um sicherzugehen, haben wir den Bauvertrag unter dem Vorbehalt der Finanzierung und der Erteilung der Baugenehmigung gestellt, denn letztere Voraussetzung war wichtig, weil wir nicht wussten, ob das Flachdach von der Baubehörde und der Gemeinde genehmigt wird.


... das "Haus des Monats April 2009" wird unser

Die Sensation für uns. HANLO hat jeden Monat ein Aktionshaus im Angebot. Im April 2009 auch unser Haus. Es ist einige Quadratmeter größer als das Haus, was wir geplant haben. Ein sofortiger Anruf bei Frau Lindner und die Bitte zu rechnen, welcher Preis auf dieses Haus entfällt und ob sich eine Vertragsumstellung für uns lohnt, kam sie sofort nach. Wir baten Sie uns auch noch mitzuteilen, was mit dem Frühlingsbonus und dem Bemusterungsgutschein wird, wenn wir das HANLO-Sonderdarlehen in Anspruch nehmen. Wenige Stunden nach der Anfrage, kam die Mitteilung per E-Mail: die Hausvergrößerung um 13 m² würde nur 1.000 EUR mehr kosten. Da war es klar, wir machen einen neuen Vertrag.

individuell angepasstes Favorit 165


... 3. April 2009 und 18. April 2009

Am 18. April 2009 haben wir mit der Architektin die Hausgrundsrisse und die Raumaufteilung besprochen. Frau Lindner organisierte die Bewirtung und stand mit Rat und Tat zu Seite. Wenn wir mal nicht weiter wussten, hatte sie immer gute Ideen. Da wir die Grundrisse des Hauses entgegen der ursprünglichen Planung vollständig umgestellt hatten, wies uns die Architektin darauf hin, dass eventuell zusätzliche Stahlträger notwendig sind.
Am Ende der mehrstündigen Planung und den ersten 3-D-Ansichten des künftigen Hauses, waren wir sehr zufrieden. Es wird ein individuell geplantes und umgesetztes Haus.
Während der Planung haben wir dann auch den neuen Vertrag unterzeichnet, der wieder verschiedene Vorbehalte (Finanzierung und Genehmigungsfähigkeit) umfasste.


... 29. April 2009

Heute kam die Finanzierungszusage von der Bank. Die erste Voraussetzung für die Wirksamkeit des Vertrages.


... 20. Mai 2009

Heute wurde der Bauantrag eingereicht.


... 02. Juni 2009

Ein Schreiben vom Bauordnungsamt traf ein. Wir müssen noch weitere Unterlagen beibringen, insbesondere einen Nachweis darüber, dass das Grundstück eine befahrbare und rechtlich gesicherte Zufahrt besitzt. Ferner sind für Leitungsrechte noch Grunddienstbarkeiten einzutragen. Hier hat uns die Architektin einiges an Arbeit abgenommen. Problematisch ist bei uns nur die Zufahrt, weil diese über ein Grundstück führt, das einer GbR gehört, an der wir auch beteiligt sind. Also müssen wir einen entsprechenden Antrag stellen, der irgendwann mal bearbeitet wird. Es lebe die Bürokratie.


... 24. Juni 2009

Man glaubt es kaum, aber das Bauordnungsamt hat die Vollständigkeit der Unterlagen bestätigt. Jetzt heißt es warten.


... Abenteuer Erschließung

Wir haben begonnen, die ersten Angebote für die Erschließung des Grundstücks einzuholen und sind überrascht, welche Preisunterschiede es gibt. Wir haben Angebote zwischen 28 TEUR und 50 TEUR vorliegen. Da die Angebote bereits nach unserem Laienverständnis nicht vergleichbar sind, entscheiden wir uns dazu, einen Architekten einzuschalten, der die Ausschreibung vornimmt und Angebote einholt. Das kostet zwar auch wieder ungeplantes Geld, aber jedenfalls wissen wir, was auf uns zukommt.

 

... zum nächsten Teil des Bautagebuches / Erfahrungsberichtes ...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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